c/o European Six Sigma Club Deutschland e.V
Jos. Schneider Optische Werke GmbH
Michael Kierdorf
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Bad Berka, den 02. Dezember 2011
Der European Six Sigma Club Deutschland e.V. (ESSC-D) zeichnet in diesem Jahr zum ersten Mal wissenschaftliche Arbeiten aus, die sich mit der Weiterentwicklung der Six Sigma Methodik befassen. Der Preis in Gold geht an Maximilian Wilhelm von der Universität Erlangen/Nürnberg für seine Arbeit: "Einbindung des Kepner-Tregoe-Ansatzes in die DMAIC Systematik". Dieter Szemkus, Vorstand des ESSC-D, unterstrich bei der Ergebnisbekanntgabe: "Die vertiefenden Ursachen-Wirkungs-Analysen in dieser Arbeit helfen uns bei der Bearbeitung von schwer messbaren und bewertbaren Prozessfehlern. Das ist eine wirklich gute Weiterentwicklung der DMAIC Systematik".
Den Preis in Silber erhält Stefan Schindewolf von der Fachhochschule Koblenz für seine Arbeit "Erfolgsfaktoren von Six Sigma Organisationen"; Bronze geht an Bettina Kürten, Fernhochschule Hamburg, für "Analytische Betrachtung der Abwicklung von Service Projekten". Einen Ehrenpreis erhält Martin Bookjans von der Universität Erlangen/Nürnberg für seine ausgezeichnete Dissertation "Systematische Prozessplanung mit Simulationsmodellen im virtuellen Qualitätsmanagement".
Seit Juli dieses Jahres suchte der ESSC-D an deutschsprachigen Universitäten und Hochschulen nach den besten wissenschaftlichen Arbeiten zur Weiterentwicklung der Six Sigma Methodik. Mit der "Quest for Six Sigma Excellence Initiative" sollen neue Vorgehensweisen und Ideen, die in Master- oder Diplomarbeiten untersucht und dargestellt werden, ausgezeichnet und einem breiten Kreis von Interessenten zugänglich gemacht werden.
Der ESSC-D gratuliert den diesjährigen Gewinnern und bedankt sich für die Vielzahl der eingereichten Arbeiten. Die feierliche öffentliche Verleihung der Preise erfolgt am 1. März 2012 anlässlich der Six Sigma Fachkonferenz in Darmstadt.
Bad Berka, den 17. November 2011
Der Europäische Six Sigma Club (ESSC) veranstaltete am 8. November eine Tagung zum Thema Qualitätssicherung in der Praxis bei Jos. Schneider Optische Werke in Bad Kreuznach. Vertreter unterschiedlicher Unternehmen und Organisationen, u.a. die Firmen Boehringer Ingelheim, Hager Tehalit und die Fachhochschule Koblenz informierten über Ihre Erfahrungen im Umgang mit den Six Sigma Methoden. "Bei Schneider-Kreuznach arbeiten wir schon etliche Jahre sehr erfolgreich mit Six Sigma, um unser Qualitätsmanagement weiter zu optimieren", so Dr. Josef Staub, Geschäftsführer der Schneider-Gruppe.
Ziel der Veranstaltung war es Unternehmen den Nutzen und die Vorteile von Six Sigma aufzuzeigen. In praxisnahen Fachvorträgen präsentierten die Unternehmensvertreter ihre Erfahrungen mit der Methodik. Themen waren u.a. die Optimierung von Direktläuferquoten, Modelfabriken, bessere Warenströme bei Packmitteln und verbesserte Produktentwicklungsprozesse. "Die Fachvorträge konnten einen sehr guten Einblick in die Six Sigma Arbeit anderer Industrieunternehmen geben", so Dr. Annette Büßenschütt von Excelitas Technologies. Am 1. und 2. März 2012 findet die alljährliche zweitägige Six Sigma Konferenz bei der Firma Merck in Darmstadt statt. Weitere Informationen finden Sie unter auf der Seite des ESSC-D (www.sixsigmaclub.de) unter der Rubrik Termine.
Bad Berka, den 28. Juli 2011
Die AutoUni in Wolfburg widmete sich im vergangenen Juni zum ersten Mal intensiv dem Thema Six Sigma. Unter dem Titel "Qualitätsmethoden - Automotive Design for Six Sigma (DFSS)" besprachen Experten und Mitglieder aller deutschen Automobilhersteller die Einsatzmöglichkeiten der Six Sigma Methodik in der Automobilbranche.
Viele Methoden in der Automobilentwicklung und im Automobilbau werden als Qualitätsmethoden bezeichnet, auch wenn sie nicht zwangsläufig vom Organisatorischen Bereich Qualitätssicherung angewendet werden.
Ein besonders gutes Beispiel ist das methodenintegrative Modell des "Design for Six Sigma", auch DFSS genannt. Wie der Name sagt, wird diese Methode besonders im Produktentstehungsprozess angewendet. Auf der Konferenz der AutoUni in Wolfsburg wurden die Ergebnisse einer Arbeitsgruppe des Verbands der Automobilindustrie zur Umsetzung von DFSS vorgestellt und diskutiert.
"Design for Six Sigma setzen wir seit Jahren sehr erfolgreich bei der Entwicklung neuer Produkte ein. Die konsequente Methodenanwendung hilft uns sehr dabei, bereits frühzeitig im Produktentstehungsprozess Fehler zu vermeiden und die richtigen Entscheidungen zu treffen", sagte Karlheinz Eichinger (Hager-Tehalit) am Rande der Konferenz. Er hat den European Six Sigma Club Deutschland (ESSC-D) auf der Konferenz mit einem eigenen Vortrag vertreten.
Weitere Veranstaltungen zu dem Thema sind geplant, u.a. am Rande der IAA im September in Frankfurt ein Thementag zu Design for Six Sigma.
Bad Berka, den 20. Juni 2011
Der European Six Sigma Club Deutschland e.V. (ESSC-D) prämiert ab sofort einmal jährlich die beste wissenschaftliche Arbeit zur Weiterentwicklung der Six Sigma Methodik. Mit der "Quest for Six Sigma Excellence Initiative" sollen neue Vorgehensweisen und Ideen, die in Master- oder Diplomarbeiten untersucht und dargestellt werden, ausgezeichnet und einem breiten Kreis von Interessenten zugänglich gemacht werden. "Wir wollen die Weiterentwicklung der Methodik aktiv fördern und freuen uns auf viele Studien- und Abschlussarbeiten", so Mario Jürgens, Vorstandsmitglied des ESSC-D.
Die wissenschaftlichen Arbeiten können ab sofort beim ESSC-D eingereicht werden. Annahmeschluss ist der 30. September 2011. Eine unabhängige Jury aus Experten mit langjähriger Praxiserfahrung beurteilt alle eingereichten Unterlagen und prämiert die Arbeit, die den größten Fortschritt in der erfolgreichen Anwendung der Six Sigma Prozessoptimierungsmethode ermöglichen. Die Preisverleihung erfolgt im Dezember im Rahmen einer offiziellen Veranstaltung.
Einzelheiten zum "Quest for Six Sigma Excellence" und zu Einreichungsmodalitäten unter: www.sixsigmaclub.de
Bad Berka, den 10. März 2011
In Berlin trafen sich Anfang März rund einhundert Experten, Anwender und Interessierte zur größten Six Sigma Fachkonferenz im deutschsprachigen Raum, die einmal pro Jahr einberufen wird. Eingeladen hatte der Europäische Six Sigma Club Deutschland (ESSC-D). Inhaltlicher Schwerpunkt der zweitägigen Veranstaltung waren Umsetzungsstrategien in Unternehmen sowie ein intensiver Ideenaustausch. Erfahrene Experten, wie Norbert Faulhaber (Deutsche Telekom AG) und Dr. Stephan Back (Carl Zeiss SMT GmbH), gaben einen praxisnahen Einblick zur Vorgehensweise bei der Einführung von Six Sigma.
Auf der Konferenz wurde deutlich, dass eine Kombination aus Six Sigma und Lean Management zukunftsweisend sei. "Das wichtigste ist die Verbindung der Initiativen. Dabei hängt vom einzelnen Unternehmen und dessen Organisation ab, auf welche Weise die Verknüpfung optimal umgesetzt werden kann", resümiert Dieter Szemkus, Vorstandsvorsitzender des ESSC-D, die Diskussion. Die nächste Jahresfachkonferenz wird im kommenden Jahr bei Merck KGaA in Darmstadt stattfinden.
Bad Berka, den 19.01.2011
Mit der Standardisierungsoffensive für Schulungsinhalte und Zertifizierungskriterien zur Green Belt und Black Belt Ausbildung schafft der European Six Sigma Club Deutschland (ESSC-D) deutschlandweit erstmals eine Vergleichbarkeit von Weiterbildungsangeboten. "Das Anbieterfeld ist unübersichtlich geworden, wir wollen hier Transparenz schaffen und für höchste Qualität stehen", so Dieter Szemkus, Vorstandsvorsitzender des ESSC-D. Den Teilnehmern wird so viel Wissen an die Hand gegeben, dass sie später die Werkzeuge selbstständig in der Praxis anwenden und erfolgreich in Projekten einsetzen können. Um als Green Belt nach dem ESSC-D zertifiziert zu werden, muss ein Teilnehmer mindestens 8 Tage Training absolvieren und ein Projekt eigenständig abgeschlossen haben. Für die Ausbildung zum Black Belt sind als Standard 20 Trainingstage festgelegt.
Six Sigma ist eine extrem ergebnisorientierte Methodik, die auf statistisch-wissenschaftlichen Verfahren basiert. Mit Hilfe von Six Sigma können Fehler und Streuverluste innerhalb der Entstehungsprozesse von Produkten und Dienstleistungen erheblich reduziert werden. Diese systematische Vorgehensweise zur Verbesserung der Prozessketten wird weltweit eingesetzt. Bei einem Green Belt Projekt kann ein Unternehmen durchschnittlich Einsparungen in Höhe von 40.000 bis 50.000 Euro erzielen. Erfahrungsgemäß schwanken die Einsparungen je nach Projektdefinition sehr stark.
Vereinsmitglieder können künftig ein Zertifikat verwenden, das die Einhaltung der Standards des ESSC-D für die Ausbildung und Zertifizierung der Six Sigma Experten dokumentiert. Weitere Informationen zu den Kriterien:
http://www.sixsigmaclub.de/six-sigma-club/quality-guideline.html
Bad Berka, den 23.11.2010
Über 60 Teilnehmer aus produzierenden Unternehmen kamen Anfang November bei einer eintägigen Konferenz in Hannover zusammen und tauschten Erfahrungen aus. Zentrales Thema war die Qualitätssteigerung durch Six Sigma, Gastgeber war Continental Contitech, der Spezialist für Kautschuk- und Kunststofftechnologie. In der Automobilindustrie, für die Contitech als Entwicklungspartner und Erstausrüster tätig ist, gilt Six Sigma seit Jahren als ein fester Bestandteil der Qualitätssteigerung, aber nicht nur dort. Der ESSC-D bemüht sich branchenübergreifend um einheitlich hohe Ausbildungsstandards für Six-Sigma-Experten. "Angesichts des drohenden Fachkräftemangels ist die Qualifizierung der Arbeitnehmer ein Thema, das immer dringlicher wird", so Heinz-Gerhard Wente, Personalvorstand bei Continental.
In Hannover berichteten Experten über erfolgreiche Six-Sigma-Projekte in verschiedenen Anwendungsbereichen: über die Effizienzsteigerung bei Laborprüfungen in Entwicklungsprojekten, die Reduzierung von Pseudofehlern bei Druckprüfungen, über Entwicklung, Aufbau und Betrieb von erfolgreichen Verbesserungssystemen sowie über Synergien von Six Sigma und Lean Management. Dass die Anwendungsfelder von Six Sigma vielfältig sind, zeigt auch das Interesse der Medizinischen Hochschule Hannover, die an der Konferenz teilnahm, weil sie gezielt nach Einsatzmöglichkeiten der Methode im Klinikalltag sucht. "Wir freuen uns über das deutlich gestiegene Interesse an Six Sigma und planen weitere Veranstaltungen bei Industriepartnern", sagt Dieter Szemkus, Vorstandsvorsitzender des ESSC-D, angesichts der starken Nachfrage nach Teilnahmeplätzen bei dieser Konferenz.